Sonntag, 06 Oktober 2019 20:07

Panther 2F: Allen Widrigkeiten zum Trotz

Am Sonntagmorgen gewannen die Landesligadamen der HSG Bergische Panther ihr Heimspiel gegen die SFD 75 Düsseldorf mit 29:25 (16:15). Der Sieg gegen die Düsseldorferinnen stellte sich am Ende vor allem als eine mental gute Leistung dar.

Für das Heimspiel hatten sich die Pantherinnen eine deutliche Leistungssteigerung und einen klaren Sieg vorgenommen, doch die Partie sollte gleich zu Beginn auf den Kopf gestellt werden. Nach rund zweieinhalb Minuten verletzte sich Ann-Christin Jäger bei einer Seitwärtsbewegung am Knie und musste umgehend in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Schock bei den Burscheiderinnen fiel zunächst noch nicht unmittelbar auf, da eine starke Nina Menz die Würfe der Düsseldorferinnen entschärfte und einfache Tore erzielt werden konnten. Als dann jedoch Nina Kappenstein in der 23. Spielminute auch noch für einen Griff in den Wurfarm disqualifiziert wurde, geriet man in einen drei-Tore-Rückstand (9:12). Nur durch weitere Fehler der Gäste gelang es mit 16:15 in die Halbzeitpause zu gehen.

Nach der Pause zogen die Pantherinnen dann auf sechs Tore davon (22:16, 39.), mit dem Ziel den Sieg für die ausgeschiedenen Spielerinnen gemeinsam zu erkämpfen. Anschließend wurde die Führung, geschrumpft auf vier Tore, konsequent verwaltet und die Punkte gesichert. "Nach der frühen Verletzung standen wir sicherlich unter Schock und haben vor allem auf mentaler Ebene eine starke Reaktion gezeigt. Am Ende zählt für uns heute aber nicht wie wir gespielt haben, sondern dass die Verletzung hoffentlich nicht zu schwerwiegend ist", so Hein nach dem Spiel.

Panther: Menz; Klaes (5), Müller (5), Burghaus (4), Haldenwang (4), Engeln (3), Hartmann (2), Meister (2), Bergmann (1), Kappenstein (1), Pleitner (1), Zylla (1), Jäger, Wingender.

(LH)

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