Montag, 28 Januar 2019 10:20

Panther 1M: Schlechte Schlussviertelstunde kostet Chance auf Überraschungssieg

Im ersten Spiel des neuen Jahres gingen die Drittliga-Handballer der Bergischen Panther leer aus. Beim souveränen Tabellenführer HSG Krefeld musste sich die Mannschaft von Trainer Marcel Mutz am Ende deutlich mit 19:25 (8:11) geschlagen geben. „Das war schon schade. Wir hatten ein besseres Ergebnis durchaus verdient, doch die Chancenverwertung in der zweiten Halbzeit war alles andere als gut. Besonders in der Schlussphase haben wir zu viel liegen gelassen“, sagte Panther-Rückraumspieler Matthias Aschenbroich, der mit fünf Treffern nach langer Zeit mal wieder ein absoluter Aktivposten war.

Von Lars Hepp (Quelle: Bergischer Volksbote)

„Aschi“, wie er in Handballer-Kreisen genannt wird, befindet sich derzeit auf seiner Abschiedstournee, denn nach dieser Runde ist endlich Schluss für den 37-Jährigen. Nach vielen Jahren in der ersten und zweiten Bundesliga half Aschenbroich tatkräftig mit, die Panther vor zwei Jahren in die dritte Liga zurückzuführen. Mittlerweile sehnt der zweifache Familienvater aber das Karriereende herbei. „Die vielen Jahre haben schon ihre Spuren hinterlassen. Von daher bin ich ganz froh, dass ich noch mal eine gute Leistung gebracht habe“, so der Linkshänder. Bis zum 17:18 (45.) befanden sich die Panther absolut auf Augenhöhe mit dem Ligaprimus. Zwischenzeitliche Rückstände glichen die Mutz-Schützlinge wieder aus, gerade mit dem Umschaltspiel und der schnellen Mitte in Halbzeit setzten die Gäste auf einmal die Akzente. „Auch unsere Abwehr stand sehr gut. Leider haben wir die letzte Viertelstunde in den Sand gesetzt und uns für einen insgesamt guten Auftritt nicht belohnt“, so Aschenbroich weiter.

Nächsten Sonntag steht die so wichtige Heimpartie mit dem Tabellennachbarn aus Northeim auf dem Programm. In der Max-Siebold-Halle wollen die Panther dann die ersten Punkte in diesem Jahr einsammeln und sich im vorderen Mittelfeld behaupten.

Panther: Conzen, Eigenbrod; Aschenbroich (5), Weiß (4), Reinarz (4/2), Adams (3), Blum (2/2), Ueberholz (1), Schneider, Hinkelmann, Jesussek, Wolter, Zapf, Arnaud. 

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